GFZ / GRZ

Es handelt sich hier um bauliche Nutzungskennzahlen.

GFZ heißt Geschossflächenzahl und dient zur Berechnung der zulässigen Wohnfläche bei einem Neubau gemäß der Baunutzungsverordnung, die auf mehrere Geschosse verteilt werden kann. Die Höhe der Geschossflächenzahl (GFZ) ist abhängig von der Städteplanung und kann nur in Bezug zu der Grundstücksfläche gesehen werden. Der Wert variiert zwischen 0,4 (geringe Besiedlung) und 3,0 (Innenstadt). Dieser Faktor wird bereits im Bebauungsplan festgelegt und ist manchmal sogar schon im Flächennutzungsplan zu finden. Als Beispiel: Ein Grundstück ist 800 qm groß und ihm wurde eine GFZ von 1,5 zugeordnet worden. Es muss folgende Formel angewandt werden: 800 x 1,5 = 1.200. Dies bedeutet, dass insgesamt 1.200 qm Wohnfläche auf diesem Grundstück entstehen dürfen. Da die maximale Anzahl der Etagen ebenfalls als Faktor der Städteplanung festgelegt wird, müssen diese qm auf die Etagenanzahl verteilt werden. Dies dient als maximale Angabe; natürlich kann der Bau auch kleiner gestaltet werden.

GRZ ist die Grundflächenzahl und dient zur Berechnung der Grundfläche, die maximal auf einem Grundstück bebaut werden darf. Wie bei der GFZ handelt es sich auch hier um einen festgelegten Faktor, der je nach Städteplanung zwischen 0,2 und 1,0 variiert und auch genauso angewandt wird. Es gibt hier jedoch gemäß Baunutzungsverordnung die Auflagen, dass mindestens 20 % des Grundstücks nicht bebaut werden dürfen und für zusätzliche Anbauten (z. B Garage) die halbe GRZ anzuwenden ist.

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