Gebäudeversicherung

Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hier um eine Versicherung gegen Schäden an einem Gebäude, wobei es sich um einen Oberbegriff handelt und man verschiedene Leistungsumfänge mit dieser Versicherung abdecken kann. Auch das Preisgefüge differiert sehr stark bei den unterschiedlichen Versicherungsunternehmen. Eine Form der Gebäudeversicherung ist z. B. die Bauherrenversicherung, die alle Schäden deckt, die während der Bauphase entstehen können (Unfälle, Feuer, Vandalismus). Nach Fertigstellung ändert sich der Versicherungsbedarf und der Eigentümer schließt eine Wohngebäudeversicherung ab. Diese deckt die Schäden ab, die durch unvorhersehbare Gewalten an einem Gebäude entstehen können (z. B. Wasserrohrbruch oder Naturgewalten). Versichert sind alle festen ausschließlich zum Gebäude gehörenden Teile. Für das persönliche Eigentum der Bewohner ist die Hausratversicherung zuständig, die im Falle eines Schadens durch Naturgewalten oder Ähnlichem den Verlust ersetzt. Bei Mietshäusern legt der Vermieter meist die Kosten für die Wohngebäudeversicherung als Posten in den Nebenkosten auf die Mieter um.

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