Erbbaurecht

Dies ist die Bezeichnung für das veräußerliche und vererbliche Recht, auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten und wie ein Eigentümer zu besitzen. Dieses wird mit einem unkündbaren Vertrag besiegelt. Meistens nutzen diese Geschäftsmethode Kirchen oder Gemeinden bei Grundstücken, welche sie nicht veräußern dürfen, um deren Wert zu steigern und durch den Erbbauzins (vereinbarte jährliche Abgabe des Erwerbers an den Grundstücksbesitzers) wenigstens geringen Profit daraus zu ziehen. Der Erwerber hat den Vorteil, dass er kein Grundstück erwerben muss und seine Finanzen ausschließlich für den Bau aufwenden kann. Zusätzlich verpflichtet sich der Erwerber, die üblichen Kosten für Instandhaltung, Betriebskosten, Versicherung etc. zu tragen. Er behält aber das Recht, die von ihm erbaute Immobilie zu verkaufen oder zu beleihen.

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