Schönheitsreparaturen

Hierunter versteht man im Mietrecht die Ausbesserung von Abnutzungen in einem Mietobjekt. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass vermietete Wohnräume nach angemessenen Zeiträumen gestrichen oder tapeziert werden müssen (Küche, Bad: 3 Jahre; Wohn-/Schlafräume und Flure: 5 Jahre; Nebenräume: 7 Jahre). Gemäß Gesetzesregelung obliegt diese Pflicht dem Vermieter, jedoch wird diese meistens per Klausel im Mietvertrag auf den Mieter übertragen.

Ausgeschlossen vom Übertragungsrecht sind Renovierungsarbeiten an Treppenhäusern, Gemeinschaftsräumen sowie die Erneuerung oder Aufbesserung von Bodenbelägen in der Mietwohnung, wenn diese beim Einzug bereits vorhanden waren. Die Kosten für die Schönheitsreparaturen gehen zu Lasten des Mieters.

Zurück zur Immobilien-Lexikon Übersicht | Direkt mit Helmut Klamt Immobilien Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag wurde unter Lexikon veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.